Flachbohrungen, oberflächennahe Geothermie

Wald

Geothermische Energie kann als Energiequelle zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt werden, wobei zwischen der Nutzung der oberflächennahen Geothermie (mit Hilfe von Sonden zu Heizzwecken) und der Tiefengeothermie (mit Hilfe von Tiefbohrungen zur Strom- und Wärmegewinnung) unterschieden wird. Die Temperatur der Erde in einer Tiefe von 10 - 20 Metern beträgt in Mitteleuropa durchschnittlich etwa 10 - 12 °C. In den oberflächennahen Schichten beeinflusst die Witterung die Erdtemperatur. Auf jeden Quadratmeter Erdoberfläche wirken jährlich rund 1000 bis 1100 kWh Sonnenenergie ein. In tieferen Erdschichten überwiegen geothermische Einflüsse, die Erdmasse erwärmt sich alle 33 m Tiefe um etwa 1 °C. 

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